2021 ist fast der gesamte Inhalt dieser Site politisch & gesellschaftlich inkorrekt – aber der Name ist korrekt gegendert 

Dreist, als Laie seinen Senf dazuzugeben …

Okay, dann bin ich jetzt mal dreist. Aber eins vorweg: Wenn es auf diesen Seiten um das Thema Corona geht, dann geht es nicht darum Krankheitsausbrüche zu leugnen. Es steht auch völlig außer Frage, dass es für manche Menschen leider schwer bis tödlich verläuft und dies für jeden direkt oder indirekt Betroffenen ein Tragödie ist. 

Es geht hier ausschließlich um nüchterne und emotionslose Betrachtungen, die hoffentlich ein wenig zur Beruhigung beitragen können. Auch soll das Leid der Menschen, die nicht an Corona, sondern an den Maßnahmen leiden, beleuchtet werden, ohne emotional zu werden.

So einfach wie es war die Menschen in einen Zustand aufgeschreckter Hühner, denen der Marder in den Stall geraten ist, zu versetzen, so einfach hätte auch solide, nüchtern aufklärende Kommunikation sein können. Entsprechende Zahlen waren verhältnismäßig schnell zur Hand. So wäre es möglich gewesen, nach anfänglicher Vorsicht, in unaufgeregtes, sinnvolles Handeln zu kommen. Vulnerable Mitmenschen hätten durch Aufklärung in die Lage versetzt werden können, für einen unterstützten aber selbstbestimmten Eigenschutz zu sorgen. Damit wäre ihnen die Möglichkeit gelassen worden, selbst zu entscheiden ob sie sich lieber ganz zurückziehen wollen – was man hätte akzeptieren und unterstützen müssen – oder ob sie nur mit leichten Einschränkungen weiter am gesellschaftlichen Leben teilnehmen wollen. Selbst wenn der Wunsch nach Teilhabe ganz ohne Maßnahmen für die eigene Person gewesen wäre, hätte dies akzeptiert werden müssen. So aber wurden speziell unseren älteren Mitmenschen entmündigt. Auch wenn es solche gibt, die das okay finden, so gibt es auch die anderen – von denen vermutlich mehr als öffentlich bekannt, verstorben sind … an Einsamkeit.

Durch gewisse Regeln, die sowieso schon ansatzweise etabliert waren, wäre mit wenig Aufwand viel gewonnen gewesen.Von den AHA-Regeln sind zumindest zwei Punkte durchaus – aus früheren Epidemien –, als sinnvoll bekannt. Eine gute Händehygiene ist die halbe Miete und das Abstandhalten bei Menschen, die vor sich hinkränkeln macht ebenfalls Sinn. Auch aufs Händeschütteln zu verzichten ist auf jeden Fall eine großartige Maßnahme. Nicht aber das Verbot herzlicher Umarmungen unter gesunden, einander bekannten Menschen. Zum einen, weil es die Seele streichelt und deshalb das Immunsystem stärkt, zum anderen, weil unser Immunsystem durch direkten Erregeraustausch trainiert wird. Nein, Gesunde und Erregeraustausch ist keine paradoxe Aussage. Der Mensch steckt voller Bakterien und ihren Kollegen – es soll sich dabei um ca. 3 kg des Körpergewichts handeln. Diese kleinen Mitbewohner sind großteils sogar symbiotisch und daher kein Problem. Man denke an Darm- oder Hautbakterien. Erst wenn irgendwas aus den Fugen gerät, wird's mehr oder weniger gefährlich. Dabei können von außen eindringende Erreger problematisch werden, aber auch die körpereigenen, die plötzlich übermütig werden – was oft bei Erkältungen passiert. Ein gut trainiertes Immunsystem bekommt das aber in den Griff. Eine Umarmung bei der geringe Erregermengen ausgetauscht werden, ist also die Hantel fürs Abwehrsystem.

Eigentlich ist das gut vergleichbar mit dem eigenen Arbeitsweg. Verrückt? Nein: Wie oft passiert es, dass man am Ziel ankommt und plötzlich feststellt, dass man gar nicht mit Sicherheit sagen kann, ob die Ampel unterwegs wirklich grün war. Ist diese aber außer Betrieb oder gibt es eine Baustelle auf der Strecke, dann ist man plötzlich ganz aufmerksam unterwegs. So verhält sich das mit dem Immunsystem. Die Erreger, die ständig vor Ort sind, bekommen kaum noch Beachtung. "Man weiß ja wie jeder so tickt". Taucht plötzlich ein fremder Erreger auf, dann wird das Immunsystem wachgerüttelt und aktiv.

Derzeit wird aber sehr viel getan, was das Immunsystem zum Schlaffi macht. Auch wenn über die Wirkung von Masken ausgiebig und vielleicht nicht abschließend gestritten wird, eines ist jedenfalls Fakt: in der Bude zu hocken, keinen Sport zu treiben und der permanente Stress durch dauerhaftes Panikschüren … das IST kontraproduktiv und für manche Mitmenschen sogar aktiv krankmachend. Oder um noch weiter zu gehen: wie sieht es mit Suiziden aus? Laut Feuerwehr Berlin beliefen sich die Einsätze "Personenrettung wegen versuchter Strangulierung" im Jahr 2019 – nach rückläufiger Tendenz aus einem niedrigen zweistelligen Bereich – auf neun Personen. 2020 stieg diese Zahl in den dreistelligen Bereich. Leider finde ich den Correctiv-Artikel nicht mehr dazu. Dort wurde jedenfalls gesagt, dass es ja nur Suizidversuche waren, ohne Erfolg. Die Feuerwehr gibt aber Einsatzcodes aus, die sozusagen ergebnisoffen sind. Also handelte es sich in den Jahren davor auch "nur" um die Versuche. Und warum sollte man nun bei einer derartigen Vervielfältigung von Versuche, ob nun mit oder ohne "Erfolg", nicht Alarm schlagen? (Ich hoffe den Correktiv-Beitrag wiederzufinden und werde ihn dann sofort verlinken – bzw. wer den Link hat, kann ihn mir gerne schicken. Ebenso kann mir die Berliner Feuerwehr gerne andere bzw. geänderte Erkenntnisse zusenden, wenn sie welche hat.)

Und ja, ohne Frage werden Nachwirkungen einer Covid-Erkrankung unangenehm sein. Solche Nachwirkungen gibt es aber bei sehr vielen Krankheiten. Krebs ist ja ebenfalls eine Krankheit und die Nachwirkungen kann man sich als Nichtbetroffener gar nicht ausmalen. Allerdings auch die – von vielen scheinbar als harmlos angesehene – Grippe, hat oftmals äußerst unangenehme Nachwirkungen. Auf der Seite „lungenaerzte-im-netz.de“ steht zu Späfolgen bei Grippe das Folgende: Noch Wochen nach Abklingen einer Influenza leiden die Patienten oft an einer ausgeprägten allgemeinen Leistungsschwäche, Appetitlosigkeit und Unwohlsein bis hin zur Depression.

https://www.lungenaerzte-im-netz.de/krankheiten/grippe/erste-anzeichen-krankheitsbild/