2021 ist fast der gesamte Inhalt dieser Site politisch & gesellschaftlich inkorrekt – aber der Name ist korrekt gegendert 

Paradoxa – allgemeine Kurzbeschreibung und Beispiele

Ein Paradoxon ist etwas, das bei üblichem Verständnis von Begriffen oder Befunden zu einem Widerspruch führt, das also der vorherrschenden Meinung zuwiderläuft. Die Analyse von Paradoxien sollte im besten Fall zu tieferem Verstehen der betreffenden Begriffe oder Situationen führen und im besten Fall dadurch den Widerspruch auflösen.

 

Medizinische Paradoxa

1.

2020: Ausbruch der Corona-Pandemie, bei der mit vielen Toten und Intensiv-Hospitalisierungen gerechnet wird. Im selben Jahr verschwinden 21 Krankenhäuser 1 aus dem Versorgungsnetz. 

Correktiv 2 schreibt zwar, dass das teilweise falsch ist, weil manche auch verlegt wurden. Nichtsdestotrotz sind 2.144 Betten und 4.000 Stellen verloren 3 gegangen und 21 Standorte geschlossen worden. Des Weiteren bezieht sich die Gegendarstellung auf die Aussage, dass die Bundesregierung die Krankenhäuser geschlossen hätte. Das ist tatsächlich unkorrekt, da viele Kliniken GmbHs oder Privatkrankenhäuser sind. Aber die Regierung hätte die Schließung verhindern können bzw. bei einer Notlage auch müssen. Ein zerstörtes, ursprünglich dichtes Netz an Standorten, ist schließlich immer vorteilhaft, egal ob Pandemie oder nicht. Wie gefährlich ist ein Blinddarm-Durchbruch und wie lange kann man den durch die Gegend karren?

2.

Als es 2014 in Afrika zu einem Ebola 4-Ausbruch kam, gab es bereits experimentelle Impfstoffe 5. Also Impfstoffe, die in der Erprobung steckten. Vermutlich auch experimentelle Medikamente und Anti-Seren. Bei Ebola versterben je nach Erreger 30 – 90% der Infizierten. Ebola hat also eine extrem hohe Letalität 6, auch als Fallsterblichkeit bezeichnet, jedoch nicht mit Mortalität zu verwechseln. Die Mortalität wird auf ca. 50% geschätzt. Das ist die Anzahl der Toten auf die gesamte Bevölkerung des betroffenen Gebiets gerechnet.
Damals wurden aus drei Gründen die Impfgaben nicht erteilt.

  1. Weil es sich um noch nicht vollständig erprobte Impfstoffe handelte. Die Impfstoffentwicklung nimmt ca. 8–12 Jahre in Anspruch.
  2. Weil nur gesunde Menschen geimpft werden. Da eine Impfung den Erreger in abgeschwächter, nicht mehr pathogener Form überträgt und eine Immunantwort erzwingt, sind erkrankte Menschen durch die Doppelbelastung nicht mehr impffähig.
    Genesene hingegen haben praktisch die harte Form der Immunisierung durchgemacht. Oftmals ist dies sogar der bessere Schutz für später, wenn erneut ein Wildvirus auftritt. Bei einer so hohen Sterblichkeit wie bei Ebola spricht  die Nutzen-Risiko-Abwägung allerdings eine sehr deutliche Sprache für eine Impfung.
  3. Weil man nicht in eine Epidemie hineinimpfen wollte, da dies unabsehbare Risiken darstellen könne.

Als es 2019 zu dem Sars-Ausbruch kam, gab es noch keine Impfstoffe. Diese wurden innerhalb eines Jahres entwickelt. Doch nicht nur der Sars-Impfstoff an sich ist eine Neuentwicklung, auch die Impfstoffplattform mit mRNA-Vakzinen ist neu.

Demgegenüber seien noch erwähnt: Die Letalität bei Sars-CoV-2 7 liegt bei ca. 2,7%, die Mortalität bei 0,014% 8 (bei einer Bevölkerungsdichte von 83,1 Mio. und 76.890 Toten, Stand 13. April 2021). Jeweils von "Statista", für Deutschland.

Es wird geimpft:

  1. Obwohl Impfstoff und Technologie durch "Teleskopierung" 9 nach einem Jahr kaum erforscht sind. Medikamente werden fast gar nicht erforscht.
  2. Es werden auch Menschen geimpft, die genesen sind, somit also eine natürliche Immunisierung haben.
    Vor den Impfungen werden oftmals keine Tests mehr gemacht, um auszuschließen, dass der Impfling auf keine Fall in einer Erkrankungsphase steckt. Es soll sogar bei den Fließband-Impfungen dazu gekommen sein, dass die Impflinge gar nicht mehr nach Symptomatiken befragt wurden.
    Bei einer relativ milden Erkrankung (s.o.) – ist da die Risiko-Nutzen-Abwägung nicht differenzierter zu betrachten?
  3. Die Pandemie gilt nicht als beendet.

3.

Bisher hieß es beim Erste-Hilfe-Kurs: man darf nur "wirkstofflose" (nicht wirkungslose) Maßnahmen durchführen. Also Verband und Herzmassage sind erlaubt. Auch die Anwendung von Laien-Defis (also Defibrillatoren, die auch von nicht medizinisch ausgebildeten Menschen benutzt werden können - AEDs 10) ist okay. Was man nicht darf, ist bspw. dem Nachbarn Wunddesinfektionsmittel für eine Schnittwunde zu geben. Man kann es vor ihm auf den Tisch stellen und sagen: "nimm, wenn du willst". Ihm die Flasche in die Hand zu drücken oder gar aufzutragen ist theoretisch strafbewehrt, zumindest war es mal so.

Und mittlerweile soll es völlig in Ordnung sein, dass nicht-medizinisches Personal invasive Eingriffe vornehmen oder zumindest beaufsichtigen kann? Also der Lehrer beaufsichtigt die Schüler, wenn sie sich mit einem Stäbchen, das schlechtesten falls mit Ethylenoxid 11 desinfiziert wurde, ziemlich tief in der Nase herumfuhrwerken? Während die Charité also herausgefunden hat, dass das Sars-CoV-2 durch die Nase, am Siebbein 12 vorbei, ins Gehirn 13 dringen kann, sollen sich anatomisch unbedarfte Menschen mit einem zig Zentimeter langen Stäbchen genau dort rumbohren? Davon abgesehen, dass Nasebohren mal als unästhetisch galt.

4.

Bio-Abfälle gehören in spezielle Bio-Hazard-Tonnen, besonders wenn es sich um infektiöses Material handelt. Stattdessen findet man abgetragene Masken reihenweise auf der Straße, im Park, auf dem Kinderspielplatz, im Hausmüll, aber auch im Meer – um Meeresvögel, Fische und Schildkröten geschlungen. Somit kann es sich also zum einen nicht um hochinfektiöse Viren handeln, weil sonst die ABC-Züge der Feuerwehr gar nicht mehr einrücken könnten. Zum anderen: Wo sind Fridays for Future, die gegen Klimawandel protestieren (während viele von ihnen ihre Coffee-to-go-Becher in die Rabatten werfen) oder Umweltschützer, die – jeweils  nicht unberechtigt – gegen Schleppnetze wettern, um die armen verhedderten Tiere im Maskenmüll anzuprangern?

5.

Wir verwenden Masken auf deren Umverpackungen steht, dass sie nicht gegen Viren schützen. Chirurgen tragen Masken bei OPs, um dem Patienten keine Bakterien in die offen Wunde zu atmen. Bakterien sind größer als Viren 14 und können deshalb zuverlässiger durch Masken gefiltert werden.

FFP-2-Masken unterliegen sehr klaren, strikten Arbeitsschutzbestimmungen: Maximale Tragedauer 75 min., danach 30 min. Pause. Da es keine Kinderarbeit gibt, gilt dies für Erwachsene. Und Kinder sind keine kleinen Erwachsenen, sonst gäbe es keine Kinderärzte oder blau angelaufene Kinder, die versuchen einen Ballon aufzublasen, während Mama und Papa das spielend bewerkstelligen.

6.

Wenn 2020 jemand mit einem bis zu 28 Tage alten positiven PCR-Test verstorben ist, dann ist er immer als Covid-Toter in die Statistik eingegangen, selbst als eindeutiges Unfallopfer 15. Aber auch Menschen, die alterstechnisch eher im Spätherbst ihres Lebens standen. Sie sind  statistisch nie an ihren Primär-Leiden gestorben, sondern an dem Tröpfchen, das das Fass zum überlaufen gebracht hat: Corona (was übrigens all die Jahre davor auch oft der Fall war – Menschen mit altersschwachem Immunsystem wurden leider immer schon leichte Opfer von Atemwegserkrankungen) 16.

2021 sterben diese Personengruppen wieder an ihren Primär-Erkrankungen, selbst dann, wenn ein zeitlicher Zusammenhang zur Impfung hergestellt werden kann. Gleichzeitig werden Obduktionen untersagt, was eine klare Einordnung der Todesursache verhindert.  

Links:

  1. https://www.berliner-zeitung.de/gesundheit-oekologie/kliniken-werden-geschlossen-obwohl-das-gesundheitssystem-vor-dem-kollaps-steht-li.132283
  2. https://correctiv.org/faktencheck/2021/03/30/liste-mit-angeblich-im-jahr-2020-geschlossenen-krankenhaeusern-fuehrt-in-die-irre/
  3. https://www.gemeingut.org/neues-buendnis-klinikrettung-de-fordert-sofortigen-stopp-der-schliessungen-von-krankenhaeusern/
  4. https://www.unicef.de/informieren/aktuelles/blog/ebola-fakten-und-lichtblicke/201558
  5. https://www.netdoktor.de/krankheiten/ebola/
  6. https://flexikon.doccheck.com/de/Letalit%C3%A4t
  7. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1101385/umfrage/sterblichkeitsrate-ausgewaehlter-virusausbrueche-weltweit/
  8. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1104173/umfrage/todesfaelle-aufgrund-des-coronavirus-in-deutschland-nach-geschlecht/
  9. https://www.aerzteblatt.de/archiv/216359/COVID-19-Impfstoffe-Zwischen-Vision-und-Illusion
  10. https://www.first-responder.ch/wissen/reanimation-aed/aed-automatisch-externer-defibrillator/
  11. https://www.chemie.de/lexikon/Ethylenoxid.html
  12. https://gesundpedia.de/Siebbein
  13. https://www.pharmazeutische-zeitung.de/durch-die-nase-ins-gehirn-122282/
  14. https://www.apotheken-umschau.de/krankheiten-symptome/infektionskrankheiten/der-unterschied-zwischen-bakterien-und-viren-713415.html
  15. https://correctiv.org/faktencheck/2020/04/23/coronavirus-ja-auch-infizierte-die-gewaltsam-sterben-werden-in-die-statistik-aufgenommen/
  16. https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Die-Lungenentzuendung-wird-fuer-viele-zum-Verhaengnis-238428.html